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Erneuerbare Energien für Rheinland-Pfalz

Was will das grüne Wirtschafts- und Klimaschutzministerium erreichen ?

Die Stromerzeugung in Rheinland – Pfalz soll bis 2030 zu 100 % aus erneuerbaren Energien kommen. 2008 waren es etwa 25 % der Stromerzeugung, die aus erneuerbaren Energien kommen. D.h. die Leistung dieser erneuerbaren Energien müssen rund vervierfacht werden, um dieses Ziel erreichen zu können.

Aus welchen erneuerbaren Energieträgern wird derzeit der Strom erzeugt ?

Welche Energieträger haben ein schnelles und sicheres Ausbaupotenzial ?

Aufgrund der geologischen Bedingungen ist die Wasserkraft kaum noch weiter ausbaubar. Hier ist durch Modernisierung und Reaktivierung nur mit einem geringem Zuwachs zu rechnen.

Die Geothermie befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Weiterhin gibt es dort derzeit erhebliche Probleme z.B. durch ein geringes Erdbeben der Stärke 2,7 im Landauer Raum. In den nächsten Jahren ist hier nicht mit einem wesentlichen Anteil zu rechnen. Das Potenzial ist allerdings enorm.

Bleiben die Fotovoltaik und insbesondere die Windenergie. Die Fotovoltaik wird bereits derzeit massiv ausgebaut auch mit großen Anlagen.
Den Spitzenplatz hat dabei die Anlage

Das erscheint nicht viel gegenüber rund 1400 Megawatt Leistung von Philippsburg II , zeigt aber anderer- seits deutlich die dezentrale Ausrichtung dieser Energieart

Insgesamt sind derzeit Anlagen mit einer Leistung von rund 912 Megawatt / peak in Betrieb. (Stand Mai 2011). Davon kamen alleine 2010 Anlagen mit einer Leistung von 360 Megawatt hinzu. Also eine Steigerung von rund 50 % gegenüber 2009.

Den größten Anteil an der Stromerzeugung sollen aber ohne Zweifel die Windkraftanlagen liefern. Im Jahre 2007 stellten diese mit 43 % bereits den Großteil der erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz. Ende Juni 2011 waren 1125 Anlagen mit einer Leistung von gut 1500 Megawatt in Betrieb. Insbesondere die Stromerzeugung aus Windkraft soll bis 2030 um das fünffache erhöht werden. (!)

Es ist aber geplant dies mit 2650 Anlagen zu erreichen. Das ist das 2,3 fache der jetzigen Anlagen und damit soll eine Verfünffachung der Leistung erstellt werden ?

Wie ist das möglich :

Dazu sind drei Schritte notwendig



Bei einem geringerem Verbrauch und deutlich gesteigerten Angebot steigt damit der statistische Anteil automatisch weiter.

Die Stromenergieversorgung soll im Jahre 2030 dann wie folgt aussehen :


Das heißt, das etwa 2 % der Fläche von Rheinland-Pfalz für Windkraft benötigt wird und dies zu einem Preis der sich etwa bei 9 Ct /KWH bewegt. Die von der Bundesregierung bevorzugte Offshoretechnik benötigt ca 15 – 18 Ct / KWH.

Der Großteil dieser Windkraft wird dabei im Hunsrück und in der Eifel produziert werden. Aber auch in der Pfalz werden einige Windräder mehr stehen, aber z.B. in der Südpfalz nur einige und nicht hunderte und tausende wie derzeit schon wieder Angst gemacht wird.

Ob sich die Verbandsgemeinde Edenkoben daran beteiligen wird ? Ich glaube nicht .

von Reinhard Metz Fraktionsvorsitzender der GBE VB Edenkoben

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Andrea Klein